Wenn die Erde rutscht

Donnerstag, den 04. Oktober 2012 um 20:37 Uhr A. Hess
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Die Abt. Alpirsbach-Rötenbach nahm in den letzen Übungen ein neues Thema in Angriff und zwar die Rettung verschütteter Personen. Es ist noch kein Einsatz bei uns bekannt, bei dem ein Bauarbeiter in einer Baugrube oder ein Kind durch einen Erdrutsch verschüttet wurde, es ist aber gut zu Wissen, dass sich die Feuerwehr schon ihre Gedanken über eine mögliche Rettung gemacht hat. Dabei haben wir folgendes herausgefunden:

Erster Grundsatz: So wenig wie möglich neue Erdmasse auf dem Einsatzgebiet. Das heißt auch, so wenig wie möglich Personal und vorallem keine Fahrzeuge.

Zweiter Grundsatz: Die Person finden ;-) Unter anderem kann man vorhanden Spuren folgen, Personen befragen oder auch einen Blick durch die Wärmebildkamera werfen. Gegraben wird nur mit der Hand, dem Helm oder vorsichtig mit einer kleinen Axt im Handballen.

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Dritter Grundsatz: Erdreich absichern. Das geht relativ gut mit den vorhandenen Mitteln auf den Fahrzeugen (Erdspieß (aufpassen!), Holzdielen, diverse Stempel, usw.)

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Vierter Grundsatz: Versuch einer Wärmeerhaltung der verschütteten Person (wenn möglich) und Rettung der Person

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